091121-Tagung

Nachschau zur interdisziplinären Tagung
„Olympe de Gouges – humanistische Schriftstellerin & feministische Aufklärerin

vom 21.11.2009
im Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK), Wien

Konzept und Organisation: Viktoria Frysak

 

Begrüßung

Thomas Hübel (Generalsekretär des IWK)

 
Einleitungsvortrag
Ohne Ausbildung, verwitwet und mit einem kleinen Sohn übersiedelte Olympe de Gouges Anfang der 1770er Jahre nach Paris. Während der letzten 10 Jahre ihres Lebens, d.i. der Zeitraum von ca. 1783 bis 1793 , verfasste sie eine beachtliche schriftliche Hinterlassenschaft … (13 min.):

Viktoria Frysak (Philosophie, Geschichte)

 

„Zwischen Diffamierung und Einflussnahme“
Im Zeitalter der Galanterie beklagte de Gouges beklagte die „nächtliche Amtsführung der Frauen“ als deren einzige Möglichkeit von politischer Einflussnahme, die sie als unverantwortlich und unwürdig verachtete. „Weil sie keine öffentliche Macht haben, befehlen sie despotisch im Geheimen …“ (22 min.):

Birgit Reuille-Rompré (Romanistik, Geschichte)
 

„Zamore et Mirza, Sklaverei auf der Bühne“
Einen Großteil der schriftlichen Zeugnisse über de Gouges Engagement gegen die Sklaverei verdanken wir dem Umstand, dass die Comédie Française sich jahrelang weigerte, ihr Stück Zamore et Mirza zu spielen. „[E]s [ist] die Geschichte der Neger, die ich in diesem Schauspiel behandelt habe.“ (28 min.):

Lesley S. Curtis (Romanistik, Frauenforschung)

 

 

„Die Marginalisierung de Gouges‘ als Dramatikerin“
Das Referat ist wegen Erkrankung der Vortragenden leider entfallen.
Laurette Burgholzer (Romanistik, Theaterwissenschaft)

 

 

„Frauenrechte sind Menschenrechte“
Mit dem Ausbruch der Revolution hoffte de Gouges, dass der Kampf für Freiheit und Gleichheit aller Bürger eine Verbesserung der Situation der Frauen mit sich bringen würde. Zwei Jahre später fragte sie in ihrer Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin: „Mann, bist du fähig, gerecht zu sein?“ (44 min.):

Corinne Walter (Wirtschaftswissenschaften, Übersetzung)

 
„De Gouges‘ politisches Engagement“
Vom „Autor des erhabenen Gesellschaftsvertrages“ beeinflusst vertrat de Gouges die Ideen von Gemeinwohl, Volkssouveränität und Rechtsstaatlichkeit. Um eine politische Mitte im revolutionären Geschehen bemüht, rief sie auf: „Völker, erkennt eure Rechte, aber missbraucht sie nicht!“ (28 min.):

Viktoria Frysak (Philosophie, Geschichte)

 

In Zusammenarbeit mit:            

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